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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. findest du hier .
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Fünf Jahre nach der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal hat eine Delegation des DLRG Landesverbandes Rheinland-Pfalz die besonders betroffenen Orte entlang der Ahr besucht. Gemeinsam mit DLRG-Landesverbandspräsident Andreas Back führte die Fahrt von Bad Neuenahr-Ahrweiler über Altenahr bis nach Schuld und Insul. Im Mittelpunkt standen das Gedenken an die Opfer, die Erinnerung an einen der größten Katastropheneinsätze in der Geschichte des Landesverbandes und der Dank an alle Helferinnen und Helfer, die damals Außergewöhnliches geleistet haben.
Bereits die ersten Kilometer entlang der Ahr machten deutlich, dass die Ereignisse des Juli 2021 bis heute nachwirken. Zwar ist vielerorts wieder aufgebaut worden, doch an zahlreichen Stellen sind die Spuren der Flut weiterhin sichtbar. Für Andreas Back war die Fahrt besonders bewegend. Als einer der Verantwortlichen im damaligen Einsatz kennt er die Orte nicht nur aus heutiger Sicht, sondern vor allem aus den dramatischen Tagen unmittelbar nach der Katastrophe.
An den verschiedenen Stationen schilderte er den Teilnehmenden, welche unvorstellbaren Szenen sich hier abgespielt hatten. Viele Erinnerungen wurden wieder wach – Bilder der Zerstörung, die enorme Kraft der Wassermassen und das unermüdliche Arbeiten tausender Einsatzkräfte. Selbst Gerüche ließen die Ereignisse für einen Moment wieder greifbar werden. Es waren eindrucksvolle und zugleich nachdenkliche Stunden, die allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben werden.
Die Flutkatastrophe im Juli 2021 stellte den Bevölkerungsschutz in Rheinland-Pfalz vor eine nie dagewesene Herausforderung. Auch für die DLRG Rheinland-Pfalz bedeutete sie den größten und längsten Einsatz ihrer Geschichte. Über Wochen und Monate waren zahlreiche ehrenamtliche Einsatzkräfte aus nahezu allen Regionen des Landes im Ahrtal im Einsatz. Sie retteten Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen, unterstützten bei der Suche nach Vermissten, übernahmen Wasserrettungs- und Sicherungsaufgaben und halfen der Bevölkerung bei den umfangreichen Aufräumarbeiten. Viele Helferinnen und Helfer leisteten dabei unter extremen körperlichen und psychischen Belastungen Herausragendes.
Der Besuch machte deutlich, dass Erinnern weit mehr bedeutet als zurückzublicken. Er ist zugleich Mahnung und Auftrag. Naturkatastrophen lassen sich nicht verhindern, ihre Folgen können jedoch durch einen leistungsfähigen Bevölkerungsschutz, eine gute Vorbereitung und das außergewöhnliche Engagement ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer gemindert werden.
„Der fünfte Jahrestag erinnert uns daran, wie wichtig Zusammenhalt, ehrenamtliches Engagement und ein leistungsfähiger Katastrophenschutz sind. Unsere Gedanken gelten den Menschen, die Angehörige verloren haben oder bis heute unter den Folgen der Flut leiden. Gleichzeitig danken wir allen Einsatzkräften, die damals mit großem persönlichem Einsatz geholfen haben“, betont Andreas Back.
Für die Teilnehmenden war der gemeinsame Besuch ein wichtiges Zeichen der Verbundenheit mit den Menschen im Ahrtal. Gleichzeitig war er Ausdruck des Respekts gegenüber allen Einsatzkräften, die im Sommer 2021 oftmals bis an ihre persönlichen Grenzen gegangen sind. Die DLRG Rheinland-Pfalz wird die Ereignisse der Flutkatastrophe und die außergewöhnliche Hilfsbereitschaft jener Tage nicht vergessen. Sie bleiben Verpflichtung und Ansporn zugleich, den Wasserrettungsdienst und den Bevölkerungsschutz auch künftig engagiert weiterzuentwickeln.
Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer sowie allen Menschen, die bis heute mit den Folgen der Flut leben müssen. Unser Dank gilt den tausenden Helferinnen und Helfern, die damals mit ihrem Einsatz Hoffnung gegeben haben.
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